Ich war letzte Woche fuer einige Tage bei dem Espressomaschinenhersteller “La Marzocco” eingeladen. Bei Florenz konnte ich die neueste Entwicklung im Bereich der Espressomaschinen ausgiebig ausprobieren. Mit der “Strada” kann man waehrend des Kaffeebezugs unterschiedliche Druecke nutzen.

Enrico von La Marzocco zeigt uns (hinten Michael Anderegg) den Prototypen der Strada EP
Klassisch arbeiten Espressomaschinen mit ca. 9 bar Bruehdruck. Durch variable Druckkurven konnten wir mit der “Strada” wirklich unterschiedliche Ergebnisse bei den selben Bohnensorten erzielen. Interessant finde ich zum Beispiel, wenn man den Druckaufbau klassischer Handhebelmaschinen simuliert, wie sie in den 60er bis 80er Jahren gebraeuchlich waren.

wunderschoene Handhebelmaschine im Museum vo La Marzocco
Andere Top-Hersteller wie “Slayer”, “Synesso” und “Kees Van der Westen” fertigen aehnliche Maschinen. Daher glaube ich, wird es in den naechsten Jahren intensive Druckkurven-Diskussionen in der Kaffeewelt geben.
In Berlin werden wir am 13. Januar 2011 ein “Out Of The Box” des hiesigen Importeurs haben. Dort wird die Strada dann der interessierten Oeffentlichkeit vorgestellt. Wahrscheinlich werde ich dann als Barista daran teilnehmen.
Als Mitbringsel gibt es aber erstmal Kaffees aus Florenz und von der Muenchner Roesterei “Supremo”

Rohkaffeelager der Roesterei Manaresi
Seit zwei Tagen haben wir den Florentinischen “Caffè Mingo” in der Muehle. Von Kunden wurde er bisher gelobt und sogar als “Entdeckung” gepriesen. Nun ja, ich trinke ihn schon den ganzen Tag. Also beeilt euch, es gibt nur ein Kilo davon.
Dann folgen bald Mokarica, Manaresi und Supremo.
Kai-Uwe